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Herausgegeben vom Geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im DAV und das Vorwort von Dr. Ingrid Groß. Vorwort Wir können 2007 den 10. Geburtstag unseres Forums Familienrecht feiern. Von November 1994 bis November 1996 war unser „Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des DAV“ das Kummerkind des Geschäftsführenden Ausschusses. Dann wurde Rechtsanwalt Klaus Schnitzler während der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht am 29./30.11.1996 in Hamburg -mündlich mit Handschlag - zum Chefredakteur bestellt. Am 28.4/l3.5.1997 konnte nach intensiven Verhandlungen zwischen Herrn Dr. Hoffmann vom Deutschen Anwaltverlag und Herrn Rechtsanwalt Garbe für die Arbeitsgemeinschaft der Verlagsvertrag unterschrieben werden. Am 1.6.1997 erschien Heft 1/1997 des „Forum Familienrecht“. Klaus Schnitzler nahm seine neue Aufgabe sofort fest in beide Hände. Schon am 23.12.1996 hatte er dem Geschäftsführenden Ausschuss seine Vorstellungen zur Neugestaltung des Blattes mitgeteilt: Statt eines „Mitteilungsblattes“ sollte es ein „Familienrechtsforum“ geben. Aus einem Vereinsblättchen sollte eine „Plattform für den im Familienrecht tätigen Praktiker“ werden. Nicht eine Kopie von FamRZ, FPR oder FuR sollte entstehen, sondern vielmehr ein eigenes Profil mit „festen Rubriken“ entwickelt werden. Diese „festen Rubriken“ führte Klaus Schnitzler in seinem Brief vom 23.12.1996 im Einzelnen auf. Das Glanzlicht der neuen Zeitschrift -- die Interviews -- hatte er ohne Zweifel schon in petto, erwähnte es aber noch mit keinem Wort. Der Geschäftsführende Ausschuss hat schnell erkannt, dass die Wahl von Klaus Schnitzler eine Berufung in jedem Sinne dieses Wortes und ein wirklicher Glücksfall für die Arbeitsgemeinschaft war. Nicht umsonst war Frau Rechtsanwältin Eva Wolf mit ihrer sicheren Hand in solchen Dingen an der Entscheidung maßgebend beteiligt. Die FF gedieh zusehends. Inzwischen erscheint sie 6-mal jährlich, davon 2-mal als Doppelausgabe. Mit deutlich über 6.000 Exemplaren pro Heft ist sie nach der FamRZ mit weitem Abstand die familienrechtliche Zeitschrift mit der höchsten Auflage geworden. Sie hat sich zu einer angesehenen und zitierfähigen Fachzeitschrift entwickelt. Der Erfolg der Zeitschrift ist nicht nur dem Chefredakteur, sondern nicht zuletzt auch dem Beirat und den Hilfsredakteuren zu verdanken. Die FF hat seit 1999 einen Beirat. Von Anfang an gehören ihm die Professoren Dres. Frau Dauner-Lieb und Herr Diederichsen sowie zwei OLG-Richter, die Herren Dr. Büttner und Finke an. In 2002 kam die Richterin am BGH Frau Weber-Monecke, 2005 die Richterin des BVerfG Frau Dr. Hohmann-Dennhardt und 2006 der VRiOLG Herr Prof. Dr. Brudermüller dazu. Seit 2004 ist auch die Unterzeichnerin Mitglied des Beirats. Der Rechtsprechungsteil wurde von 2002 bis 2004 durch Herrn RiAG a.D. Miesen, seither vo Frau VRin OLG Göhler-Schlicht betreut. Der Geschäftsführende Ausschuss widmet Klaus Schnitzler aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums und zum Zeichen der Anerkennung seiner großen Verdienste um das FF diese Festschrift. Das Buch enthält die Interviews, die Klaus Schnitzler mit einer Vielzahl herausragender Persönlichkeiten aus Justiz, Wissenschaft, Politik und Anwaltschaft geführt hat. Es ist ein Vergnügen besonderer Art - nachdenkliche Erinnerung für die, die diese zehn Jahre beruflich miterlebt haben, aufschlussreich für die, für die sie Geschichte sind - diese zwischen 1997 und 2006 entstandenen 30 Gespräche zu lesen. Unter den lnterviewpartnern waren Abgeordnete, davon zwei Vorsitzende des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestags, Bundes- und Landesjustizminister/-innen, eine Vielzahl von Damen und Herren Richtern, Professoren und Rechtsanwälten und nicht zuletzt ein Journalist. Sie alle hat unser Chefredakteur respektvoll aber unerschrocken und stets sachkundig befragt. Vieles von dem, was dort zu lesen ist, ist inzwischen Gesetz geworden; wenig ist vergessen. Andere Probleme haben uns vor zehn Jahren genauso beschäftigt wie heute. Mit diesem Buch liegt ein Stück höchst lebendiger, faszinierender Rechtsgeschichte vor uns. Es bestätigt, dass das Familienrecht der Spiegel der Gesellschaft und damit das dynamischste aller Rechtsgebiete ist. Die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht bedankt sich bei Klaus Schnirzler, dem Beirat, den unterstützenden Redakteuren und dem Verlag für die zehn Jahre erfolgreicher Arbeit, die sich in Zukunft fortsetzen mögen. Augsburg, im Januar 2007 Ingrid Groß
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